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Ist es möglich mein Haus so zu sanieren, dass ich vollkommen energieautark bin? Angesichts der steigenden Energiekosten hat sich wahrscheinlich jeder Hausbesitzer schon einmal Gedanken darüber gemacht. Das Regionale Bildungswerk Kampseen organisierte daher am 18. Februar in der NMS Rastenfeld einen Abend mit Energieberater Ing. Roland Riemer, der das bei einem Haus im Waldviertel versucht hat. Mehr als 50 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch einige Bürgermeister und Gemeineräte konnte Organisator Franz Hennebichler begrüßen. In seinem informativen Vortrag erklärte der Referent welche realistischen Möglichkeiten es gibt Energie in einem etwa 35 Jahre alten Haus einzusparen und die danach noch benötigte Energie selbst zu erzeugen. Er wies aber auch deutlich auf die vorhandenen Grenzen und möglichen Fehlerquellen hin. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach Ausschöpfung der Einsparungspotentiale ist es beinahe möglich die dann noch benötigte Energie mit Photovoltaik zur Stromproduktion und Solartechnik für Warmwasser und Heizung selbst herzustellen. Lediglich Verbrauchsspitzen können damit nicht gedeckt werden. Bezieht man die erneuerbaren Ressourcen auf regionaler Ebene mit ein, ist Energieautarkie ein durchaus erreichbares Ziel. Dieses Thema ist auch in Rastenfeld sehr aktuell, weshalb viele Gemeinderäte und Bürgermeister Albert Pani persönlich anwesend waren um hier auf dem neuesten Wissensstand zu sein.
Foto: Bgm. Albert Pani/Rastenfeld, Ing. Roland Riemer/Energieberatung NÖ, Veronika Lechner/Region Kampseen, Franz Hennebichler/BHW Rastenfeld, Bgm. Andreas Pichler/Lichtenau
24.02.2010
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Rastenfeld
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